Diese gepflegte 3-Zimmer-Etagenwohnung befindet sich in einem charmanten Mehrfamilienhaus in Eberswalde, das ursprünglich im Jahr 1920 errichtet wurde. Die Wohnung liegt im 2. Obergeschoss eiens viergeschossigen Gebäudes und verfügt über rund 81 m² Wohnfläche.
Die gut geschnittenen Räume bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und schaffen eine angenehme Wohnatmosphäre. Die helle Wohnung eignet sich sowohl für Paare und kleine Familien als auch für Berufstätige, die zusätzlichen Raum zum Arbeiten oder für individuelle Nutzungsmöglichkeiten benötigen.
Neben drei Zimmern stehen ein großzügiges Badezimmer mit Wanne und Dusche sowie eine separate Küche zur Verfügung. Der Balkon ist vom Wohnzimmer aus zu erreichen. Die durchdachte Raumaufteilung bietet ausreichend Platz, um Wohnen, Arbeiten und persönliche Rückzugsbereiche miteinander zu verbinden. Ein Kellerraum komplettiert das Angebot.
Der besondere Charakter des Altbaus verbindet sich mit einer funktionalen und alltagstauglichen Wohnungsaufteilung. Die Lage in Eberswalde bietet eine gute Infrastruktur und ermöglicht eine angenehme Verbindung von urbanem Wohnen und hoher Lebensqualität.
Die monatliche Warmmiete beträgt 1.105,00 € und setzt sich wie folgt zusammen:
Kaltmiete: 740,00 € monatlich
Betriebskosten: 138,00 € monatlich
Heizung/Warmwasser: 227,00 € monatlich
Die Wohnung ist ab dem 01.12.2026 bezugsfrei. Es wird ein unbefristeter Mietvertrag mit Indexmiete vereinbart.
Energieausweis
Art: Verbrauchsausweis
Gültig bis: 19.09.2035
Endenergieverbrauch: 102.50 kWh/(m²*a)
Baujahr lt. Energieausweis: 1890
Wesentlicher Energieträger: Fernwärme
Klasse: D
Eberswalde, im 13. Jahrhundert entstanden, ist seit 1990 die Kreisstadt des Landkreises Barnim im Nordosten des Landes Brandenburg. Eberswalde liegt circa 40 Kilometer nordöstlich der Berliner Stadtgrenze und etwa 22 Kilometer westlich der Oder (Hohenwutzen). Nach Bad Freienwalde beträgt die Entfernung ungefähr 17 Kilometer in ostsüdöstlicher Richtung.
Unmittelbar nördlich der Stadt verläuft der Oder-Havel-Kanal. Im Zentrum mündet der Fluss Schwärze in den Finowkanal.
Eberswalde wird auch Waldstadt genannt, denn ringsum dehnen sich Waldgebiete aus – südlich der Naturpark Barnim, nördlich das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit dem Totalreservat Plagefenn.
Bis zur Wende bestimmte hauptsächlich die Schwerindustrie (Kran- und Rohrleitungsbau, Walzwerke und andere Großbetriebe) den Stadtcharakter, wovon auch die Namen einiger Ortsteile, wie Eisenspalterei, Kupferhammer und Messingwerk zeugen.
Neben der Entwicklung Eberswaldes als Industriestandort bildete sich der Ruf der Stadt als Bade- und Luftkurort sowie als Waldstadt heraus. Ab 1750 wurde ein Gesundbrunnen betrieben. Es gab zahlreiche Versuche, die eisenhaltigen Quellen für einen Kur- und Bäderbetrieb zu nutzen. Dem Profil eines Kur- und Erholungsortes diente auch ab 1795 die Schaffung von Promenaden und Schmuckanlagen. Der Badebetrieb wurde 1898 wegen Unrentabilität eingestellt, und Eberswalde verlor seinen Ruf als Badestadt. Luftkurort jedoch blieb die Stadt auch weiter.
Am 1. Mai 1830 ist auf Grund der ausgedehnten Wälder der Umgebung die Forstakademie von Berlin nach Eberswalde verlegt worden. Der praxisbezogene Unterricht in den forstlichen Lehrrevieren und die wissenschaftlichen Leistungen der hier wirkenden Forstwissenschaftler begründeten Eberswaldes Ruf als Waldstadt.
Die Bundesstraßen B 167 zwischen Neuruppin und Frankfurt (Oder) sowie B 168 von Eberswalde nach Cottbus wie auch die Landesstraße L 200 zwischen Bernau und Angermünde führen durch die Stadt und begründen eine gute Anbindung des individuellen Nahverkehrs.
Der Ort liegt nahe der A 11 Berlin–Stettin. Die nächstgelegenen Anschlussstellen sind Finowfurt und Chorin. Die Anbindung der Stadt mit einer Umgehungsstraße entlang des Oder-Havel-Kanals ist geplant.
Der Eberswalder Hauptbahnhof ist Kreuzungspunkt der Bahnstrecken Berlin–Pasewalk–Stralsund und Eberswalde–Frankfurt/Oder. Er wird von folgenden Regionalexpress- und Regionalbahnlinien bedient:
RE 3 Stralsund / Schwedt – Eberswalde – Berlin – Jüterbog – Lutherstadt Wittenberg
RB 24, Eberswalde – Bernau (b Berlin) – Berlin – Schönefeld (bei Berlin)
RB 60, Eberswalde – Bad Freienwalde – Seelow (Mark) – Frankfurt (Oder)
RB 63, Eberswalde – Joachimsthal Kaiserbahnhof – Joachimsthal
Am Bahnhof halten ICE- und IC-Züge auf der Strecke Stralsund–Berlin. Während der überregionale Personenverkehr und die Verbindungen nach Berlin von der DB Regio Nordost betrieben werden, obliegt der Verkehr auf den Nebenstrecken der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB).
In Eberswalde existieren fünf Grund- und zwei weiterführenden Schulen, zwei Gymnasien und ein Oberstufenzentrum. Außerdem gibt es mehrere Schulen in freier Trägerschaft.
Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Abkürzung: HNE Eberswalde bzw. HNEE) hat eine lange Tradition in der Stadt. Sie wurde 1830 als Höhere Forstlehranstalt von Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil gegründet. Heute können Studenten aus vier Fachbereichen (Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holzingenieurwesen, Nachhaltige Wirtschaft) insgesamt 17 Studiengänge wählen.
Die Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde (HGE) bietet seit dem Wintersemester 2023/2024 zwei primärqualifizierende duale Studiengänge an, die jeweils zu einem Bachelor of Science und einem staatlich anerkannten Berufsabschluss führen. Dies ist zum einen der duale Studiengang Hebamme B.Sc. sowie der Studiengang Pflege B.Sc.